06/2017

Keynote: „Wir brauchen mehr Experimente mit Offenheit in Wissenschaft, Bildung und Forschung!“

Präsentation und Abstract meiner Keynote zum Thema: Offenheit als Grundlage für Gesellschaftliche Entwicklung und Treiber für digitalen Fortschritt: Wir brauchen mehr Experimente mit Offenheit in Wissenschaft, Bildung und Forschung! auf dem Jungen Forum für Medien und Hochschulentwicklung 2017.

Abstract

Die Kenntnis des gegenwärtigen Wissensstandes sowie die uneingeschränkte und offene Kommunikation sind wichtige Voraussetzungen für neue Erkenntnisse und Fortschritt. Im wissenschaftlichen Alltag herrscht jedoch eine große Diskrepanz zwischen dem Bekenntnis der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu Offenheit bei der wissenschaftlichen Kommunikation und der tatsächlich praktizierten offenen Kommunikations- und Arbeitsweise. Beim Zugang zu wissenschaftlichen Informationen gibt es auch heute noch zu viele Barrieren und auch die (Weiter-)Verwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse ist noch immer stark begrenzt.

Bisher haben sich die Gesamtgesellschaft aber auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen für die Entwicklungen der Forderung nach Öffnung und Digitalisierung der wissenschaftlichen Kommunikation erstaunlich wenig interessiert. Als Folge dieses Desinteresses fehlt es noch immer an einem konkreten Aushandlungsprozess wie dieser Forderung nach Öffnung und Digitalisierung der wissenschaftlichen Kommunikation begegnet werden soll, wie diese praktiziert werden kann, welche Grenzen der Öffnung notwendig sind und wie die Neugestaltung der Kriterien für die wissenschaftliche Arbeit sowie die Qualitäts- und Leistungsbemessung ausgestaltet werden sollen.

Wir brauchen mehr Experimente mit Offenheit in Wissenschaft, Bildung und Forschung! Wir müssen aber dringend daran arbeiten die digitale Transformation der wissenschaftlichen Arbeitswelt und der Alltagsumgebung dafür zu nutzen Offenheit von Wissen nach gesellschaftlichen Maßstäben auch in der Wissenschaft zu verhandeln. Dieser Prozess und die Förderung von Experimenten für neue Formen der wissenschaftlichen Kommunikation sind dringend notwendig, damit Wissenschaft, Forschung und Bildung wichtige Impulsgeber für gesellschaftliche Entwicklungen bleiben. Am Beispiel meiner offenen Doktorarbeit und der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für das offene Verfassen wissenschaftlicher (Qualifikations- )Arbeiten möchte ich einen ersten praktischen Beitrag zu der Debatte über Neugestaltung wissenschaftlicher Kommunikation leisten.

Präsentation:

Open Access
Diesen Beitrag teilen:
  • facebook
  • twitter
  • gplus

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Kommentar